• Von Männern, Callgirls und Doktoren ( 5.02.2010 veröffentlicht in: Glossen & Possen )
    Praxis Dr. Schräg
    Ein Protokoll praktischer Lebenshilfe zum Schmunzeln. Telefonische Beratung im Rahmen eines Projektes der Gesellschaft zur Erforschung zwischenmenschlicher Beziehungen (GzEzB).

    Hier ein typisches Telefonat:

    Dr. Schräg, guten Abend!

    Anruferin: Einen schönen guten Abend, Herr Doktor! Ich weiß, es ist schon spät, bitte entschuldigen Sie.

    Dr. Schräg: Das macht nichts. Wie heißt es doch so schön: "Besser spät, als nie!"

    Anruferin: Ach, da fällt mir aber ein Stein vom Herzen.

    Dr. Schräg: Haben Sie denn sonst noch was auf dem Herzen?

    Anruferin: Ja, es geht um gewisse Anrufe von Männern. Sie verstehen?

    Dr. Schräg: Leider nein. Sie werden also von Männern angerufen. Aber das ist doch nichts Ungewöhnliches. Auch ich werde von Männern angerufen.

    Anruferin: Das ist schon richtig, aber bei Ihnen ist es doch kostenlos für die Anrufer. Oder schicken Sie hinterher eine Rechnung?

    Dr. Schräg: Nein, ich höre mir die Sorgen und Nöte der Menschen an und gebe ihnen hin und wieder auch einen Ratschlag, wenn ich kann. Das kostet aber nichts.

    Anruferin: Wie schön! Also bei mir kostet es was und je länger so ein Anruf dauert, desto teurer wird es für die Kunden.

    Dr. Schräg: Ah, jetzt verstehe ich. Sie arbeiten als Callgirl.

    Anruferin: Girl ist gut, nächstes Jahr werde ich fünfundsiebzig!

    Dr. Schräg: Donnerwetter! Sie haben aber noch eine sehr jugendliche Stimme.

    Anruferin: Ja, das sagen die Männer auch immer, wenn ich ihnen mein Alter nenne.

    Dr. Schräg: Ist das denn nicht, wie soll ich sagen … geschäftsschädigend für Sie?

    Anruferin: Nein, wo denken Sie hin. Im Gegenteil! Die meisten Anrufer werden dann erst richtig scharf und merken gar nicht mehr, dass die Uhr läuft.

    Dr. Schräg: Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Verzeihung, ich wollte Sie nicht beleidigen.

    Anruferin: Schon gut. Mich kann man nicht so schnell beleidigen. Aber hören Sie mal, Sie sind doch Psychologe und verstehen das trotzdem nicht?

    Dr. Schräg: Man lernt nie aus, auch nicht in meinem Beruf. Aber vielleicht klären Sie mich ja noch auf?

    Anruferin: Sie müssen sich das so vorstellen. Die Männer, die mich anrufen, erwarten für ihr Geld eine ganz bestimmte Dienstleistung. Sie können mich nicht sehen, mich nicht berühren, aber sie hören mich. In ihrer Phantasie bin ich eine junge, attraktive Frau, die sie erregt und ihnen zur gewünschten Entspannung verhelfen soll.

    Dr. Schräg: Jetzt verstehe ich noch weniger, warum die Männer …

    Anruferin: Die Männer wollen mir einfach nicht glauben, dass ich schon so alt bin. Sie fragen mich Löcher in den Bauch. Zum Beispiel, ob meine Titten noch fest sind und solche Sachen.

    Dr. Schräg: Jetzt verstehe ich. Sie verlängern auf diese Weise das Gespräch und es klingelt in der Kasse.

    Anruferin: Ich habe die Männer bisher im wahrsten Sinn des Wortes abgesahnt, aber das kann so nicht weitergehen.

    Dr. Schräg: Sie haben wirklich eine anregende Stimme. Ich kann die Männer gut verstehen, wenn sie …

    Anruferin: Herr Doktor, Sie klingen ja plötzlich ganz heiser!

    Dr. Schräg: Ich möchte Ihnen doch so gerne helfen. Wo liegt Ihr Problem?

    Anruferin: Allmählich tun mir die Männer leid. Das sind doch eigentlich ganz arme, verklemmte Würstchen, die sich nicht trauen eine Frau mal "in echt" …

    Dr. Schräg: Sind Sie wirklich schon fünfundsiebzig? Sprechen Sie weiter. Ich bitte Sie! Bitte, bitte, bitteeee!!!

    Link zur Praxis >>>
     
  • Zeit-Spuren ( 9.01.2010 veröffentlicht in: Nachdenkliches )

      Achtundneunzig Jahre
     

    98.jpg

        Fünfunddreißigtausendsiebenhundertvierundneunzig Tage

      Achthundertneunundfünfzigtausendachtundsechzig Stunden

      Einundfünfzigmillionenfünfhundertvierundvierzigtausendachtzig Minuten

      Dreimilliardenzweiundneunzigmillionensechshundertvierundvierzigtausendachthundert Sekunden

     

  • Siebenmillionenfünfhunderttausend USA Dollar ($US7.5M) (15.12.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )
    Von: Fräulein Geraldine Gerald
    ggeraldine101@cantv.net
    Abidjan, die Elfenbeinküste
    Westafrika

    BETR: ANKLANG FÜR DRINGENDE U. VERTRAULICHE GESCHÄFT UNTERSTÜTZUNG!
     
    Liebsten Einer,
     
    Ich bin Einführung mich als Frau Geraldine Gerald die einzige Tochter des Chef spät und Frau Martins Gerald. Mein Vater war ein sehr reichen Kakao Händler in Abidjan , der wirtschaftlichen Hauptstadt der Elfenbeinküste, mein Vater war vergiftet zum Tode durch seine Geschäftspartner während einer ihrer Touren auf einer Geschäftsreise. Meine Mutter starb, als ich ein Baby war und seitdem mein Vater hat mich so besonders. Vor dem Tod meines Vaters auf November 2007 in einem privaten Krankenhaus hier in Abidjan er heimlich rief mich auf sein Bett Seite und erzählte mir, dass er die Summe von sieben Millionen fünf hundert tausend USA Dollar ($US7.5M) links in fest / Suspense ein Konto in der Prime Bank hier in Abidjan, dass er meinen Namen als seine einzige Tochter für die nächsten Angehörigen in der Hinterlegung des Fonds. Er erklärte mir, es sei denn dieser Reichtum, dass er vergiftet wurde von seinem Geschäftspartner. Dass aufgrund der ständigen politischen Krise in diesem Land und zu vermeiden, wurden töten, indem ich seine Feinde sollten für einen ausländischen Partner in einem Land meiner Wahl, wo ich werde Übertragung dieses Geld und verwenden Sie es für Investitionen Zweck wie Immobilien oder Hotel-Management .
     
    Bitte, ich bin ehrenvoll, die Ihre Unterstützung in den folgenden Möglichkeiten:
     
    (1) Um ein Bankkonto, in die dieses Geld wäre an:
     
    (2), die als Hüterin dieses Fonds, denn ich bin immer noch ein kleines Mädchen:
     
    (3) Um die Regelung für mich zu kommen, um über Ihr Land weiter zu meiner Ausbildung und auch um eine Aufenthaltsgenehmigung in Ihrem Land:
     
    Darüber hinaus bin ich bereit, Ihnen 15% der gesamten Summe als Entschädigung für Ihre Mühe / imput nach der erfolgreichen Übertragung von diesen Fonds in Ihr Konto im Ausland nominiert. Darüber hinaus. Bitte geben Sie Ihre Optionen zur Unterstützung von mir, wie ich glaube, dass diese Transaktion wäre schließen innerhalb von sieben (7) Tagen erklären Sie Ihr Interesse zu unterstützen mich .
     
    Im Vorgriff auf das Gespräch mit Ihnen dringend.

    Vielen Dank und Gottes Segen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Geraldine Gerald


  • Geschwellte Brüste oder mit Humor soll man nicht spaßen! ( 7.12.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Zitat aus einer Literaturseite im Internet (Auszug):

     

    "1992 erblickte ich das Licht dieser Welt und darf jetzt mit Stolz geschwellter Brust behaupten schon 17 Jahre Lebenserfahrung vorweisen zu können. Ich habe mittlerweile eine gewisse Liebe zur Rechtschreibung entwickelt, Fehler aller Art sind mir ein Graus. Lasst euch deshalb nicht abschrecken, wenn schon mal längere Listen mit Korrekturvorschlägen unter euren Storys erscheinen, ich will euch nicht mobben, sondern nur die deutsche Sprache pflegen. Konstruktive (!) Kommentare sind mir immer willkommen."

     


     Mein Kommentar:

    Von: Fred Lang

    An: t@arcor.de

    Gesendet: Samstag, 5. Dezember xxxx 15:46

    Betreff: Rechtschreibfehler

     


    Liebe T.,

     

    ich hoffe, du bist mir nicht böse, wenn ich dich auf einen kleinen Rechtschreibfehler in deiner Vita aufmerksam mache. Bei deinem hohen Anspruch, den ich übrigens sehr lobenswert und nachahmenswert finde, ist dies sicher auch in deinem Sinne.

     

    Zitat:

    "… und darf jetzt mit Stolz geschwellter Brust behaupten …"


    Falsch:  "mit Stolz geschwellter Brust" 

    Richtig: "mit stolz geschwellter Brust" 

     

    Das Wort "stolz" ist in diesem Fall ein Adjektiv und kein Substantiv!

     

    Viele Grüße

    Fred

     Antwort:

    Von: t@arcor.de

    An: post@fred-lang.de

    Gesendet: Samstag, 5. Dezember xxxx 16:30

    Betreff: Re: Rechtschreibfehler

     

     

    Hallo Fred,

    danke für die Korrektur, da hast du wohl vollkommen recht. Ich achte sehr auf Rechtschreibung, aber ich denke, in meinen jungen Jahren ist es noch verzeihlich, auch mal einen Fehler zu machen. Alternativ hätte ich wohl schreiben können: "mit von Stolz geschwellter Brust". Werde das auf jeden Fall ausbessern.

    LG
    T.

     

    Mein Kommentar:

    Von: Fred Lang

    An: t@arcor.de

    Gesendet: Samstag, 5. Dezember xxxx 17:24

    Betreff: Re: Re: Rechtschreibfehler

     

     

    Liebe T.,

     

    freut mich, dass du meine Kritik so positiv aufnimmst. Übrigens ist es auch in reiferen Jahren verzeihlich, mal einen kleinen Fehler zu begehen. Man sollte ihn aber nach Möglichkeit wieder gut machen. 

    Leider muss ich dich jetzt schon wieder korrigieren.

     

    Zitat: " ... mit von Stolz geschwellter Brust ..."

     

    Falsch: "mit von Stolz geschwellter Brust"

    Richtig: "mit vor Stolz geschwellter Brust"

     

    So langsam wird das mit den geschwellten Brüsten richtig lustig, findest du nicht auch?

     

    LG

    Fred


     

    Anmerkung: Leider habe ich keine Antwort erhalten.

    Mein Fazit: Mit Humor soll man nicht spaßen!

  • Frosch Herbert und seine geheimen Gelüste ( 1.12.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )
    TV-Sender sucht Supertier des Jahres
    "Haben Sie vielleicht einen Vogel, den Sie schon immer mal Ihren Mitmenschen zeigen wollten oder kennen Sie ein Schwein, das Pfötchen gibt? Dann melden Sie sich doch einmal bei uns mit einer kurzen Beschreibung und einem Foto Ihres Lieblings."

    Freds Bewerbung:

    Original Message
    From: Fred Lang
    To: supertier@hamburg1.de
    Sent: Wednesday, February 05, xx 8:14 PM Original Message
    Subject: Bewerbung

    Hallo Redaktion Hamburg1 TV,

    im Anhang schicke ich Ihnen ein Bild von unserem Frosch. Er heißt Herbert und wohnt seit zwei Jahren bei uns. Im Sommer hält er sich in unserem Gartenteich auf. 
    Aber wenn es kalt wird, dann bieten wir ihm ein gemütliches Plätzchen in einem speziellen Terrarium. Herbert ist ganz wild auf Bier und dann kann er etwas später auf Kommando im wahrsten Sinn des Wortes abblitzen. Wir haben auch schon schöne Video-Aufnahmen davon gemacht. Man muss aber etwas Geduld haben, weil er sich manchmal etwas Zeit lässt und deshalb ist es mit Video leichter, als mit einer normalen Kamera.
    Mit freundlichen Grüßen!
    Familie Lang aus dem Alten Land bei Hamburg

    Copyright by Fred Lang

    Nachtrag
    Hallo Redaktion!

    Meine Frau hat gerade gesagt, dass ich in meiner Mail was Wichtiges vergessen habe. Nämlich, dass Herbert dann immer fast dreieinhalb Meter weit springt. Leider haben wir davon kein Foto, weil es immer so schnell geht und wir auch nicht wissen, wo er dann genau landet. Es ist jedesmal woanders hin. Aber Sie können das mit Ihren tollen Kameras sicher besser als ich. Ich habe nämlich nur eine Olympus.
    Viele herzliche Grüße! Fred Lang und Familie


    Antwort der Redaktion
    Original Message
    From: Patricia T.
    To: Fred Lang
    Sent: Thursday, February 06, xx 1:37 PM
    Subject: Herbert


    Liebe Familie Lang,


    vielen Dank für Ihre e-mail und das niedliche Foto von Herbert!
    Unsere Supertier-Jury ist ganz gespannt auf Ihren Frosch und würde sich freuen, Herbert und Ihre Familie kennenzulernen. Welche Tricks beherrscht er genau? Wie alt ist er ungefähr? Wäre es möglich, dass wir von Ihnen eine Telefonnummer bekommen könnten, um in der nächsten Woche mit Herbert und Ihnen in Kontakt zu treten? Wir sind ganz neugierig und fänden es toll, wenn Herbert bei der Aktion "Hamburg sucht das Supertier" mitmachen würde.
    Eine Rückmeldung ist per mail oder per Telefon unter 040-41xxxxx möglich.
    Mit "tierischen" Grüßen
    Patricia T.


    Antwort vom schrägen Fred
    Original Message
    Von: Fred Lang
    Gesendet: Mittwoch, 5. Februar xx 20:15
    An: supertier
    Betreff: Bewerbung


    Liebe Frau T.,


    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
    Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Herbert heute Vormittag - kurz vor zwölf Uhr - nach dem übermäßigen Genuss von mindestens 20 bis 30 Millilitern Bier plötzlich und unerwartet über sich selbst hinausgewachsen ist und mit einem riesigen Sprung direkt in das um diese Jahreszeit ja noch recht kalte Wasser der Este hüpfte. Sie grenzt direkt an unseren Garten in Jork-Estebrügge und mündet nach etwa 5 Kilometern in die Elbe. Ich glaube aber nicht, dass er dort bereits angekommen ist. Eine natürlich sofort eingeleitete Suche blieb leider erfolglos.
    Wir hatten ihn schon lange vor zu viel Alkohol gewarnt, aber er wollte ja nicht auf uns hören. Wir hoffen jetzt, dass er sich diese Erfahrung zu Herzen nimmt und künftig nur noch Wasser trinkt. Davon hat er zur Zeit ja mehr, als ihm vielleicht lieb ist.
    Wir bewahren ihm ein gutes Andenken und hoffen, dass er mit der Flut nach Hamburg schwimmt. Vielleicht springt er ja plötzlich zu Ihnen in die Redaktion. Das trauen wir ihm glatt zu! Nachdem wir ihm nämlich von dem Wettbewerb erzählt haben, wurde er ganz unruhig.
    Mit "tierischen" Grüßen
    Fred Lang
    P. S.
    Ich hoffe, dass man bei Ihnen im Sender Humor hat und würde mich über eine Bestätigung freuen!

    _________________________________


    Ende der Korrespondenz!

    Eine Antwort habe ich nie bekommen. Wer will, kann gerne mal beim Sender nachfragen. Mein Fazit: Mit Humor soll man nicht spaßen!

     

     

  • Voyeurs Alptraum ( 5.11.2009 veröffentlicht in: Bilder & Animationen )
    Der Titel sagt alles. Schadenfreude ist garantiert!
  • Immer bei der Wahrheit bleiben (25.10.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Praxis Dr. Schräg
    Ein Protokoll praktischer Lebenshilfe zum Schmunzeln. Telefonische Beratung im Rahmen eines Projektes der Gesellschaft zur Erforschung zwischenmenschlicher Beziehungen (GzEzB).


    Protokollauszug Nr.1:


    Dr. Schräg, Psychologe!

     

    Anrufer: Hallo Herr Doktor!

     

    Dr. Schräg: Ja, bitte?

     

    Anrufer: Guten Abend! Ich bin Rentner und habe jetzt auch eine eigene Hompaitsch. Da wollte ich mal anfragen, ob man, also wenn man da über sich berichtet, ob man dann immer bei der Wahrheit bleiben muss oder auch mal … Sie wissen schon.

     

    Dr. Schräg: Sie haben also eine eigene Homepage und wollen wissen, ob man darin genaue Angaben über sich machen muss.

     

    Anrufer: Genau! Ich bin fünfundsiebzig, sehe aber jünger aus. Da ist auch meine neue Perücke dran schuld. Sie hat nämlich nordeuropäisches Haar, kein asiatisches! Vor dem Schlafengehen nehme ich sie immer ab, weil mich dann sowieso niemand sieht. Auch meine Brille nehme ich dann ab. Es ist ja dunkel im Zimmer und es gibt nichts zu sehen, außer wenn ich träume. Aber da habe ich sie noch nie vermisst. Ist eigentlich komisch, oder? Mein Gebiss tu ich übrigens in ein Glas Wasser, damit es desfinzifiert wird.

     

    Dr. Schräg: Es wird desinfiziert. Sie leben also allein?

     

    Anrufer: Ja. Meine Frau ist vor kurzem verstorben. Deshalb hat mir mein Sohn auch eine Hompaitsch eingerichtet.

     

    Dr. Schräg: Ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang.

     

    Anrufer: Ja, wissen Sie, ich habe beim Arzt, der mich wegen meiner Hämmoridden oder wie das nun heißt und noch anderer Sachen behandelt, in einer Zeitschrift gelesen, dass man als  Alleinstehender mit eigener Hompaitsch mehr Chancen bei Frauen hat. Dort können sie sich nämlich alles von einem angucken. Na ja, fast alles.

     

    Dr. Schräg: Sie meinen wahrscheinlich eine Kontaktbörse für Singles im Internet.

     

    Anrufer: Genau! Da wird doch immer nach Fotos von einem gefragt und wie alt man ist und solche Sachen. Und wo man wohnt und welche Hobbys man hat, wird auch oft gefragt.

     

    Dr. Schräg: Sie wollen also wissen, ob man auf seiner Homepage immer zutreffende Angaben über sich und seine Verhältnisse machen muss.

     

    Anrufer: Genau! Wissen Sie, ich will ja nicht gleich wieder heiraten, einfach ab und zu ein bisschen Spaß haben, wenn Sie verstehen, was ich meine. Wissen Sie, ich bin noch ganz rüstig - auch da unten!

     

    Dr. Schräg: Das ist schön für Sie. Den Frauen würde es allerdings beim ersten persönlichen Treffen sofort auffallen, wenn Sie zum Beispiel falsche Angaben über Ihr Äußeres machen.

     

    Anrufer: Deshalb frage ich Sie ja auch, Herr Doktor.

     

    Dr. Schräg: Ich rate Ihnen sehr bei der Wahrheit zu bleiben. Dass Sie eine Perücke tragen und keine echten Zähne mehr haben, müssen Sie ja nicht gleich erzählen. Und dass Sie wegen ihrer Hämorrhoiden und "anderer Sachen" in ärztlicher Behandlung sind, müssen Sie auch nicht sofort erwähnen.

    In Ihrem Alter kommt es doch sowieso mehr auf die inneren Werte an und die äußere Hülle ist da eher unwichtig.

     

    Anrufer: Das haben Sie schön gesagt, Dr. Schräg. Vielen Dank!

     

    Dr. Schräg: Gern geschehen!

  • Mein eigenes Blog (22.10.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Wer heutzutage noch kein eigenes Blog hat, der weiß gar nicht, was ihm da alles entgeht. Ich wollte es endlich wissen und habe mir eins zugelegt. Das ist  übrigens ganz einfach und schon ist man stolzer Besitzer eines eigenen Blogs wie zum Beispiel http://freds-schraege-seiten.over-blog.de/

    Ich habe eigentlich schon immer schreiben wollen: Kurzgeschichten, Romane. Sogar Gedichte! Leider ist dann aber immer etwas dazwischen gekommen.

    Man kann auf einem Blog auch Bilder veröffentlichen und nun können Millionen von Menschen auf der ganzen Welt mein originelles Selbstporträt bewundern. Auch die neue Frisur meiner Frau hätte bestimmt viele Leute beeindruckt, wenn ich das Bild nicht blöderweise versehentlich wieder gelöscht hätte. Inzwischen sind ihre Haare wieder so zottelig geworden wie früher. Ich soll jetzt aber erst warten, bis sie wieder beim Friseur war, hat sie gesagt. Das kann meinetwegen gern noch eine Weile dauern, denn billig ist das ja nicht.

    Überhaupt ist das nicht so ganz das Wahre mit der Bloggerei. Ich habe inzwischen nämlich das Gefühl, dass kaum jemand interessiert, was ich bisher so geschrieben habe.

  • Hodenstock und Eiersack (29.09.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Wo setzt der Alterungsprozeß beim Mann zuerst ein, im Hirn oder im Hoden? Die wahrscheinliche Antwort haben Forscher nach aufwendigen Versuchen jetzt endlich gefunden. Eine nicht nur von Wissenschaftlern lang gehegte Vermutung hat sich nach neuesten Erkenntnissen endgültig bestätigt. Die Ursache für den im höheren Alter stark abnehmenden Testosteronspiegel ist im Hoden zu suchen!
    Die Androgenbildung wird nicht mehr so stark angeregt und somit haben wir es mit einem ausgeprägten Hormontief zu tun. Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Übrigens weisen auch die Eierstöcke der alternden Frau wegen der stark reduzierten Stimulation entsprechender Rezeptoren einen abnehmenden Östrogenspiegel auf.

    Die Folgen sind hinlänglich bekannt und sorgten bisher - vor allem im Verlauf der so beliebten "zwischenmenschlichen Kontakte" - für mancherlei Verdruss bei ansonsten noch ganz fidelen älteren Menschen.  Doch das soll, wenn man den hoch motivierten Forschern glauben schenken will, bald "Schnee von gestern" sein. Künftig können dann noch 100-Jährige lustvolle Höhepunkte erleben.

    Botanikern ist das Wort "zweihäusig" ein vertrauter Begriff. Es handelt sich hierbei um Pflanzen, die männliche und weibliche Eigenschaften gleichermaßen aufweisen.
    Die Mistel zum Beispiel ist eine typische Vertreterin dieser geschlechtlichen Variante. Auch beim Menschen kommen gelegentlich solche Abweichungen von der Norm vor.
    Zur Zeit werden ältere Paare getestet, denen jeweils ein Hoden bzw. ein Eierstock entnommen und dann - allerdings vertauscht - wieder implantiert wurde. Mit dem schönen Ergebnis, dass sie nun über beides verfügen und somit der in der Vergangenheit fast unausweichliche Hormonmangel ausbleibt. Der für die Hormonausschüttung im Gehirn verantwortliche Hypophysenvorderlappen wird blockiert. Ob er allerdings diesen Trick auf Dauer akzeptiert, steht noch nicht fest.
    Es ist zu erwarten, dass sich die normalerweise bei allen Menschen vorhandenen, geringen gleichgeschlechtlichen Neigungen enorm verstärken und dann keiner der Senioren mehr so richtig weiß, ob er ein Männchen oder ein Weibchen ist. Das ist aber eigentlich dann auch egal. Oder?

  • War einmal ein Bumerang (28.08.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Bumerang

    War einmal ein Bumerang
    War ein Weniges zu lang.

    Bumerang flog ein Stück,
    Aber kam nicht mehr zurück.

    Publikum - noch stundenlang -
    Wartete auf Bumerang.

    Joachim Ringelnatz

    Zwischen Skagerrak und Kattegat, an der Nordspitze Dänemarks, liegt die schmale Halbinsel Greenen. Hier prallen die Wellen von Nord- und Ostsee bei den dort oft herrschenden starken Winden mit großer Wucht aufeinander und auch die starke Strömung ist äußerst gefährlich. Eine Wattlandschaft in ständigem Wechsel: mal Land, mal Wasser!

     

    Copyright by Fred Lang

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    Sensationeller Fund!

    Copyright by Fred Lang


    Als Landeplatz für den verschwundenen Bumerang aus dem gleichnamigen Gedicht von Joachim Ringelnatz ist diese geheimnisvolle und unwirklich anmutende Gegend wie geschaffen. Und immerhin bis hierher ist das um "ein Weniges zu lang" geratene Wurfgeschoss geflogen. Jetzt wird auch klar, warum seine Rückkehr zum Ausgangspunkt seinerzeit nicht möglich war. 
    Die schon damals hier herrschenden - fast immer äußerst ungünstigen - Wetterverhältnisse waren sicher die Ursache des Absturzes, und durch die große Wucht des Aufpralls drang der Bumerang tief in den Boden ein. 
    Im Laufe der Zeit hatte sich zusätzlich eine dicke Schicht aus Sand und Geröll über dem Wurfgerät gebildet. Anscheinend ist sie erst vor kurzem durch eine sehr starke Gegenströmung wieder weggeschwemmt worden - was schließlich dann auch zu seiner Entdeckung geführt hat.
    Dass es sich bei meinem Fund um den vor etwa achtzig Jahren auf die Reise gegangenen Bumerang handelt, steht für mich zweifelsfrei fest. Eine abschließende Begutachtung durch den bekannten Ringelnatzexperten Prof. Dr. Frank Möbus (Vorstandsmitglied der Joachim-Ringelnatz-Stiftung) musste jedoch leider unterbleiben. 
    Nach reiflicher Überlegung habe ich mich nämlich entschlossen, den für die literarische Welt gewiss sehr bedeutsamen Fund nicht der Öffentlichkeit zu übergeben, sondern ihn an Ort und Stelle zu entsorgen. Vor allem aber auch, um internationalen Verwicklungen vorzubeugen. 
    Die Dänen sind fünfzig Jahre nach dem Ende der Besatzungszeit nämlich immer noch mit Recht etwas empfindlich im Hinblick auf Geschosse und andere Kriegserinnerungen. Halb im Sand versunkene mächtige Betonbunker in unmittelbarer Nähe des Bumerang-Aufschlags künden noch heute von der großen strategischen Bedeutung des Ortes zwischen Nord- und Ostsee.
    Warum der Bumerang genau hier zu Boden ging, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Vielleicht wollte ja der Dichter schon damals unsere nördlichen Nachbarn durch den Wurf des Bumerangs vorwarnen. Ein nicht ganz von der Hand zu weisender Gedanke!
    Ich hoffe, dass dieser interessante Aspekt vor allem von Professoren und Studenten der Literaturwissenschaft gebührend beachtet und in Kommentaren und gelehrten Abhandlungen entsprechend gewürdigt werden wird. Eine Quellenangabe ist dann natürlich zwingend erforderlich.
    Gewisse Anwürfe in Verbindung mit der öffentlichen Versteigerung des von mir am Strand von Norderney gefundenen Suahelischnurrbarthaares, aber auch die bisher enttäuschend geringe Höhe des aktuellen Gebotes in Höhe von nur 47,11 Euro, erleichterten mir außerdem den Entschluss, meinen Fund ohne allzu große Gewissensbisse in die nördlichste Mülltonne Dänemarks zu werfen.
    Die Dänen mögen ihre schönen Strände gerne sauber!

    Copyright by Fred Lang

  • Interessanter Fund am Strand von Norderney ( 2.07.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )


    Copyright by Fred Lang

    Das von Literaturwissenschaftlern bisher als rein fiktiv eingestufte Suahelischnurrbarthaar aus dem Gedicht "Logik" von Joachim Ringelnatz wurde am Strand der Insel Norderney von mir bei einem Spaziergang entdeckt!
    Übersät mit in der Morgensonne glitzernden Wassertropfen lag es - zu einem Fragezeichen geringelt - auf einem flachen Stein. Dies könnte ein bedeutsamer Hinweis darauf sein, dass auch das Haar selbst nicht wusste, was es all die Jahre eigentlich im Meer zu suchen hatte. Eine Haar-Analyse ergab übrigens keine Drogenrückstände! So bleibt die Frage nach dem Motiv wohl für immer ein Geheimnis.
    Logisches Denken ist sowieso nur selten der richtige Weg, um ein Rätsel zu lösen und kann, wie im vorliegenden Fall, sogar in die Irre führen. Ich bitte, diese Anmerkung aber keinesfalls als Kritik an der doch sehr verständlichen Neugier des von mir hochverehrten Dichters aufzufassen.
    Experten für Völkerkunde haben inzwischen die Echtheit des Fundes bestätigt und sein Alter auf etwa 80 Jahre festgesetzt!
    Zur Zeit liegt das von dem weltbekannten Hairstylisten Alfredo Longo äußerst schonend gewaschene und geföhnte Prachtexemplar einbruchsicher in meinem Safe. Auf künftigen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig wird es einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert, bevor es dann bei SOTHEBY'S in London endgültig versteigert wird.
    Gebote können aber auch jetzt schon bei mir abgegeben werden!

    Bisheriges Höchstgebot: 47,11 €

    Hier noch das schöne Gedicht des von mir hochverehrten Dichters:

    Logik
    Von Joachim Ringelnatz

    Die Nacht war kalt und sternenklar,
    da trieb im Meer bei Norderney
    ein Suahelischnurrbarthaar.
    Die nächste Schiffsuhr wies auf drei.

    Mir scheint da mancherlei nicht klar,
    man fragt doch, wenn man Logik hat,
    was sucht ein Suahelihaar
    denn nachts um drei am Kattegat?

  • Mittelalterlicher Keuschheitsgürtel für Frauen (30.06.2009 veröffentlicht in: Bilder & Animationen )


    © Copyright by Fred Lang

    Eine Konstruktion zur Verhinderung des außerehelichen Geschlechtsverkehrs. Abschließbar!
    Zu sehen in der Marksburg zu Braubach am Rhein.


    Nähere Angaben:
    Die Gürtelhöhe beträgt etwa 35 cm und die maximale Gürtelbreite etwa 40 cm.
    Der Schlitz ist ca. 8 cm hoch, aber nur 1 cm breit! Das kreisrunde Loch hat einen Durchmesser von ca. 4 cm.
    Der Gürtel aus handgeschmiedetem Eisen war in der Taille verstellbar und konnte daher ganz individuell angepasst werden.
    Die vielen kleinen Löcher dienten zur Befestigung einer Auspolsterung aus Leder, die so den "Tragekomfort" wenigstens etwas verbesserte.
    Für die Ritter, die sich häufig auf Kreuzzügen im Ausland befanden, war das eine feine Sache. Dies galt aber keineswegs für ihre dann natürlich einsamen und liebebedürftigen Frauen.
    Der sehr enge Schlitz vorne verhinderte wirkungsvoll einen konventionellen Beischlaf.
    Das kreisrunde Loch hinten war aber in dringenden Fällen ein alternativer Eingang. Zumindest für einen ganz besonders wagemutigen und energischen Liebhaber. S
    ozusagen durch die Hintertür! Eine Verletzungsgefahr bestand aber immer.
    Ob die Ritter nach ihrer Heimkehr etwas gemerkt haben?


    Hier noch ein supergünstiges Miet-Angebot!

  • Von Liebeslust und Liebesduft (25.06.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Unser "sexter" Sinn befindet sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Nase, genauer gesagt in der Riechschleimhaut der vorderen Scheidewand, im so genannten Jacobson'schen Organ.
    Im Gegensatz zu normalen Gerüchen, wie z.B. Rosenduft oder Mundgeruch, werden von diesem ganz besonderen Sensor ausschließlich Sexual-Lockstoffe (Pheromone) im wahrsten Sinn des Wortes erschnüffelt und dann über direkte Nervenbahnen ins Gehirn weitergeleitet. Dort lösen sie in Sekundenbruchteilen ganz unterschiedliche und vor allem unbewusste Reaktionen aus. Die Skala reicht von "Ich kann dich nicht riechen" über "Ich finde dich sympathisch" bis hin zu "Ich will dich! Jetzt! Sofort!"

    Weit über 50 verschiedene Pheromone sind bisher beim Menschen in den Schweißdrüsen und im Genitalbereich entdeckt worden. Dazu gehören auch die Kopuline, die sich im Sekret der Vagina befinden. Sie sind dort besonders zahlreich während des Eisprungs vorhanden, um in den empfängnisbereiten Tagen die männliche Lust anzukurbeln. Durch ihre Freisetzung regen sie den Mann zur Ausschüttung von Hormonen an, welche wiederum seine Bereitschaft zur sofortigen Kopulation (Beischlaf) fördern. Die nicht minder stark wirkenden Androstene findet man besonders im Schweiß der Achselhöhlen des Mannes. Sie fördern bei der Frau unbewußt gleichfalls die Lust auf Sex.

    In meinem kleinen Werk: "Anmerkungen zur sogenannten Duldungsstarre bei weiblichen Schweinen", das inzwischen zur Pflichtlektüre für angehende Verhaltensforscher zählt, habe ich unter anderem bereits die zweifelhaften Möglichkeiten aufgezeigt, die sich bei einer gezielten Weiterentwicklung des speziellen schweinischen Luststoffes auch für menschliche Eber ergeben würden. Sie könnten sich dann durch Versprühen des künstlichen Pheromons alle Frauen gefügig machen. Die Folgen wären nicht auszudenken!

    Ein kleiner Schönheitsfehler würde allerdings immer das beiderseitige Vergnügen beeinträchtigen. Wie ihre tierischen Geschlechtsgenossinnen würden nämlich auch die Frauen in eine apathische Duldungsstarre verfallen und sie hätten daher nur sehr wenig Vergnügen - wenn überhaupt! - an der ihnen auf diese unfaire Art und Weise aufgezwungenen Zappelei der Männer gehabt. Was einige dieser Brutalos vermutlich trotzdem nicht davon abgehalten hätte, ihre schweinischen Triebe rücksichtslos auszuleben.

    Zur Zeit wird noch eifrig daran geforscht, wie sich bei einer eventuell vorhandenen Antipathie das Signal beim Empfänger unterdrücken lässt. Kosmetik- und Pharmaunternehmen werden sicher daher in naher Zukunft die zu erwartende große Nachfrage nach speziell aufbereiteten Lockstoffen, allerdings zu entsprechend hohen Preisen, befriedigen - Risiken und Nebenwirkungen inklusive.
    Bis dahin gilt gleichermaßen für Frauen und Männer aber immer noch die alte Parole: "Ohne Schweiß kein Preis!"

     


     

  • Neueste Nachrichten aus der Genforschung (30.05.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )
    Amerikanischen Wissenschaftlerinnen ist es kürzlich gelungen, einen Mann zu schrumpfen! Ihrer Meinung nach überflüssige Körperteile wurden im Verlauf des Forschungsprogramms radikal weggezüchtet.
    Angeblich soll der kleine Kerl ab sofort immer zuverlässig und ohne die bekannten Risiken und Nebenwirkungen funktionieren.

    Hier die Werbung (Auszug) der geschäftstüchtigen Forscherinnen für ihr neues Produkt:

    Attention Woman!
    VIBRATORS ARE A GIRLS BEST FRIEND!
    This vibrator will give you an orgasm!
    Your satisfaction is GUARANTEED! Or your money back!


    Abbildung im Maßstab 1:1

    Fred meint dazu:
    Die auffallende Ähnlichkeit mit dem primären Geschlechtsorgan eines menschlichen Männchens ist verblüffend.
    Es handelt sich aber um ein gentechnisch verändertes Exemplar der Gattung "Homo sapiens maskulinus"!
    Die Haltbarkeitsdauer beträgt ca. sechs Monate. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank wird empfohlen.
    Vor Gebrauch etwas massieren, aber bloß nicht zu lange!
                                                                             
    Warnung!
    Der kleine Mann ist schon nach kurzer Zeit fix und fertig.
    Schlechtes Preis/Leistungsverhältnis. Nur bedingt empfehlenswert!

    Nachstehend eine kleine Auswahl von Zuschriften enttäuschter Frauen:
                                            
    Hallo Fred,
    ich bin leider auf diese irreführende Werbung hereingefallen und habe überhaupt nichts gespürt, obwohl ich mich ganz genau an die Gebrauchsanweisung gehalten habe.
    Die 98 Euro für den 6er-Pack habe ich auch nicht wieder zurückbekommen. Schade, dass ich deine Warnung vor diesen üblen Geschäftemacherinnen nicht früher gelesen habe!
    Bettina F., 38 Jahre, aus Buxtehude

    Sehr geehrter Herr Internetmaster!
    Ich habe ganz zufällig im Beipackzettel gelesen, dass der Vibrator nur äußerlich angewendet werden darf. Ich kapiere das nicht. Er kann dann ja gar nicht bei mir da unten - Sie wissen schon wo - so richtig innen drin  loslegen. Was soll ich jetzt bloß machen? Nun habe ich das viele Geld ganz umsonst ausgegeben!
    Elfriede K., 74 Jahre, aus Bochum

    Lieber Fred,
    nachdem ich die Lustbringer vorsichthalber in der Mikrowelle sterilisiert und sie dann alle
    sechs auf einmal - wenn schon, denn schon! - bei mir eingeführt habe, sind sie leider nach wenigen Zuckungen verstorben.
    Irgendwie tut mir das jetzt Leid. Bei mir haben die kleinen Kerlchen keine Chance gehabt.
    Marion L., 29 Jahre, aus Dresden

    Verehrter Webmaster!
    Endlich kann ich wieder beruhigt schlafen. Sie sind aus edlen Motiven, aus Sorge um die Frauen, die im Begriff sind, die verkehrte Wahl zu treffen, an die Öffentlichkeit gegangen.
    Das ist wahre Nächstenliebe, die Ihnen hoch anzurechnen ist. Man muß diesen Frauen
    allerdings verzeihen, weil, es gibt ja nur wenige Männer, besonders in reiferen Jahren, die noch voll "ihren Mann stehen".
    Ute, 65 Jahre, aus Walsrode

    Was Männer dazu meinen:

    Hallo Fred, das kommt davon, wenn Frauen nicht auf richtige Männer stehen!
    Viele Grüße
    Al Farngeld, 41 Jahre, aus Jork
  • Nix passt! (28.05.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    lebitapmokni ist nicht nur lebatpezkani, sondern auch völlig lebatuksidni.

    Wer jetzt nicht auf Anhieb weiß, was dieser Satz bedeutet, für den ist inkompatibel nicht nur inakzeptabel, sondern auch völlig indiskutabel!

    Auf Deutsch: Nix passt und das lassen wir uns nicht mehr länger gefallen!

    Schluss mit den unzähligen verschiedenen Beuteln für Staubsauger, vielen Computerprogrammen, die schon nach kurzer Zeit nicht mehr voll genutzt werden können, weil inzwischen wieder eine neue Version - die siebte! - auf den Markt geworfen wurde. Und die dann zum Beispiel Worte einfach rückwärts zu Papier bringt, weil der neue Treiber sich nicht mit dem alten Drucker verträgt (siehe oben!).

    Schluss mit allen Adaptern, verschiedenen Steckern und den unverständlichen und oft unlesbaren Gebrauchsanweisungen im Bibelformat für das falsche Gerät.

    Schluss mit dem ganzen Wirrwar. Es lebe der dardnatS!

  • Die süßeste Stelle der Frau? (20.05.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )
    Im Web entdeckt und mit Augenzwinkern präsentiert!


    Fred meint:
    Die "süßeste Stelle", auch Muschi, Vagina oder Scheide genannt, zählt zu den eher sauren Feuchtgebieten. ;-)


    Siehe dazu auch:
    "Das Vaginalsekret ist unter Einfluss des Sexualhormons Östrogen und einer speziellen Scheidenflora sauer (pH-Wert 4 bis 4,5)."
    Quelle: Wikipedia

    Hier sind übrigens besonders schöne Exemplare zu bewundern!
  • Schweinische Herzen (13.05.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Amerikanische Wissenschaftler eines Biotech-Unternehmens haben kürzlich neun Schweine geklont. Den Tieren fehlten bestimmte Antigene, die vom menschlichen Immunsystem bei Organtransplantationen besonders heftig abgestoßen werden.

    Die Bundesärztekammer (BÄK) erwartet, dass künftig Organe von Schweinen in kranke Menschen verpflanzt werden können. Schon lange ist bekannt, dass aus medizinischer Sicht z.B. das schweinische Herz dem menschlichen Organ sehr ähnlich ist. Künftig könnte es also auch Menschen eingesetzt werden.

    Warum eigentlich nicht auch umgekehrt? Die Frage ist doch erlaubt, aus welchen ethischen Gründen man einem armen herzkranken Schwein das lebensrettende menschliche Gegenstück nicht implantieren sollte. Zumal schweinische Menschen sowieso schon ideale Voraussetzungen erfüllen und so wenigstens einmal etwas Gutes bewirken könnten.
    Man wird dann allerdings damit rechnen müssen, dass marktwirtschaftlich orientierte Gruppen sich vehement gegen diese humane Idee wenden werden. Ich denke dabei in erster Linie an die Fleischwarenindustrie, die starke Umsatzeinbußen befürchten muss. Wer isst noch Schweinefleisch, wenn in der Brust des Tieres ein menschliches Herz geschlagen hat?
    Vegetarier sind wieder einmal fein raus!

  • Natursprung oder Lustverzicht? ( 3.05.2009 veröffentlicht in: Nachdenkliches )

    In einer Zeit, in der Worte und Begriffe wie zum Beispiel „Klonen“ oder „Künstliche Befruchtung“ die Gemüter erregen und immer öfter zu kontroversen Diskussionen führen, wird folgerichtig in naher Zukunft auch der sogenannte "Natursprung", bei dem die Befruchtung noch auf herkömmliche Weise vor sich geht, mit Blick auf die drohende Überbevölkerung immer mehr infrage gestellt werden.
    Fast alle Züchter von Großvieh praktizieren übrigens schon lange aus Gründen der Rentabilität und der Risikominimierung ausschließlich die künstliche Besamung.
    Wer schon einmal Kühe dabei beobachtet hat wie sie beim Deckakt, ohne das Wiederkäuen auch nur für einen Moment zu unterbrechen, ausgesprochen gelangweilt auf die emsigen Bemühungen des Stieres reagieren, der kann sich nur freuen, wenn ihm selbst solche doch sehr frustrierenden Erfahrungen mit seiner Partnerin bisher erspart geblieben sind.
    Nachdenkliche Zeitgenossen stellen sich dennoch früher oder später die Frage: „Natursprung oder Lustverzicht?“ Vielleicht sind Lustgefühle ja auch für uns Menschen künftig entbehrlich. Was wird nicht alles kreuz und quer und "auf Teufel komm raus" herumgebumst - mit sehr bedenklichen Folgen im Hinblick auf das geradezu explosionsartige Anwachsen der Weltbevölkerung!
    Nun verfügen Menschen ja im Gegensatz zu Tieren über eine wesentlich höhere Intelligenz und sie wären demnach durchaus in der Lage, durch Lustverzicht eine Bevölkerungsexplosion zu vermeiden. Dies geht sicher nicht von Heute auf Morgen und Wiederkäuen müssten die Frauen dann auch noch lernen.

  • Ton in Ton ( 4.04.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Eine Frau sitzt in einem vorwiegend in rötlich warmen Tönen gehaltenen, sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmer an ihrem Schreibtisch.

    Sie blickt versonnen auf ein Bild, das in einem roten Rahmen ihr genau gegenüber an der Wand hängt. Es zeigt ein junges Pärchen bei einer ausgesprochen lustvollen Beschäftigung. Auch das Ergebnis dieser eifrigen Bemühungen ist schon zu sehen.

    Die natürlich handsignierte Fotoserie trägt den aussagekräftigen Titel: „Auch Tomaten können es!“ und ist natürlich auch auf der Homepage des Künstlers zu bewundern.

    Es gilt als das wohl bedeutendste Werk aus der inzwischen von Sammlern hoch geschätzten so genannten „Roten Periode“ des weltberühmten Lichtbildners Fred Lang, bevor er dann in die bei intimen Kennern seines Schaffens nicht mehr ganz so beliebte „Blaue Periode“ wechselte.

    Gerade hat sie das sehr humorvolle, aber auch nachdenklich stimmende Buch: „Von Mäusen, Menschen und anderem Getier“ dieses vielseitigen Fotografen und Schriftstellers zu Ende gelesen und findet, dass es eine wertvolle Bereicherung ihrer allerdings noch im Aufbau befindlichen Sammlung zeitgenössischer Literatur ist.

    Sie trägt einen knallroten Hosenanzug und einen Kopfschmuck, der aus vielen kleinen kunstvoll zu einem Kranz arrangierten Tomaten besteht, die im Ton genau zu ihren wundervollen Haaren passen. Ein seidenes Halstuch in der gleichen Farbe vervollständigt auf das Vorteilhafteste ihre elegante Erscheinung.

    Es ist genau 12 Uhr Mittagszeit, als es zaghaft an der Tür klopft und ein ganz in Rot gekleideter alter Mann herein trippelt. Es ist übrigens der schon erwähnte Autor und Fotograf, dessen eigentlich unbezahlbares Gesamtwerk mit allen Rechten von ihr kürzlich auf einer Versteigerung bei SOTHEBY'S in London erworben wurde, und der nun auf seine alten Tage bei ihr als „Männchen für alles“ Unterschlupf gefunden hat. Er trägt mit etwas zittrigen Händen, die natürlich in roten, seidenen Handschuhen stecken, auf einem silbernen Tablett eine dampfende Suppenterrine an den Tisch. Ein Teller, eine silberne Schöpfkelle und ein Löffel, sowie eine rote Serviette aus feinstem Damast, sind die passenden Accessoires.

    Erwartungsvoll beugt sich seine Gebieterin über die Terrine. Zwischen ihren leicht geöffneten Lippen zuckt die kleine rote Zungenspitze unruhig hin und her. Ihr Gesicht strahlt vor Freude, als sie den Deckel abhebt.

    Schließlich hat sie schon lange keine Erbsensuppe mehr gegessen!

     

  • Alles nur ein Missverständnis? (31.03.2009 veröffentlicht in: Nachdenkliches )

    Das Geheimnis intakter zwischenmenschlicher Beziehungen beruht nach dem französischen Dichter und Philosophen, C. Baudelaire, auf einem Missverständniss: dem fehlenden Wissen über die Differenzen und nur der bloßen Vermutung einer Übereinstimmung, obwohl sie in Wirklichkeit gar nicht oder nur eingeschränkt existiert.
    Wenn man sich wirklich verstünde, wäre zwar das Missverständnis beendet, aber auch das gute Einvernehmen.
    Es ist demnach also nur eine Illusion, wenn wir einander zu verstehen glauben. Und wir wären tief enttäuscht, oft auch sehr verletzt, wenn diese Annahme eines Tages wie eine Seifenblase zerplatzen würde. Und das, obwohl wir uns doch schon so lange kennen. Aber gerade darin bestand ja unser Irrtum, der nun aufgeklärt ist.

    Ich muss gestehen, dass ich lange darüber nachgedacht habe. Und noch immer schrecke ich vor der Annahme dieser kalten, aber zwingenden Logik zurück.
    Es ist doch so angenehm und schmeichelt dem Ego, wenn man sich von seinen Mitmenschen verstanden glaubt, mit den meisten keinerlei Probleme hat und von einigen sogar geliebt wird. Vielleicht sollte man es bei diesem Missverständnis belassen. Alles zu wissen hat offenbar auch seine Schattenseiten. Was meint ihr?

  • Umstellung auf die Sommerzeit - im Dutzend einfacher? (30.03.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )
    Heute habe ich endlich die allerletzte Uhr umgestellt - im Auto.
    Gestern waren es: Heizung- und Umwälzpumpenuhr, meine Armbanduhr; die Zeitanzeige beim Anrufbeantworter und beim TV-Rekorder.
    Auch Radiowecker 1, Radiowecker 2, Küchenuhr (modern) und Wohnzimmeruhr (alt) mussten dran glauben.
    Für Backofen- und Mikrowellenuhr brauchte ich zur Umstellung die jeweiligen Bedienungsanleitungen, weil dieser normalerweise simple Vorgang hier extrem umständlich ist und ich jedesmal vergessen habe, wie es geht. Einfach an einem Rädchen drehen oder Knöpfe drücken reicht nicht. Mir graut übrigens schon vor der nächsten Umstellung im Herbst.
    Nur die SAT-Receiveruhr war so nett und hat sich von ganz allein umgestellt und bei der Eieruhr ist es nicht nötig. Toll!!
  • Rassiger Körper (25.03.2009 veröffentlicht in: Glossen & Possen )

    Geht es Ihnen auch so: Sie öffnen in einem Restaurant die umfangreiche Weinkarte mit den Ausmaßen des Gästebuches einer mittleren Großstadt - und sind geplättet!

    Eigentlich wollten Sie nur einen leicht bekömmlichen, nicht zu teuren Wein bestellen. Bier schmeckt ja auch gut, aber heute soll es mal ein guter Tropfen sein. Doch so einfach geht das nicht, wenn man die Empfehlung liest, die ein offenbar schon berauschter Dichter - Abteilung Lyrik - verfasst hat. Was halten Sie zum Beispiel von einem Erguss, der auch in vielen anderen Weinkarten - nur leicht verändert - zu finden ist und zusätzlich als eine gelungene Hymne auf noch ganz andere Genüsse verstanden werden könnte:

    "Dieser edle Spitzenwein von vornehmer und zurückhaltender Eleganz verfügt über eine feste Ansprache im Geschmack und hinterläßt eine blumige Note am Gaumen. Mit seinem vollen, rassigen Körper hat er eine geradezu erotische Komponente. Seine überströmende Fruchtigkeit verleiht ihm einen seidigen, fast schon femininen Charakter ohne Ecken und Kanten. Nach lebhaftem Spiel auf der Zunge führt dann prickelnde Spritzigkeit zu einer wahren Explosion der Sinne! Im Nachhall zeigt er sich ausbalanciert."

    Alles klar?

    Herr Ober! Bitte ein Pils!

     

    Nachtrag

    Um wütenden Protesten professioneller Sommeliers (Weinkennern von Beruf) zuvor zu kommen, stelle ich hiermit klar, dass der "Erguß eines berauschten Dichters" von mir frei erfunden wurde und keinerlei Rückschlüsse auf unsere hoch entwickelte Weinkartenkultur zuläßt. Außerdem erkläre ich hiermit feierlich, nicht von der Bierlobby bestochen worden zu sein.

  • Sprache, ein Mittel der Kommunikation? (25.03.2009 veröffentlicht in: Nachdenkliches )

    "Es gibt keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen."
    Elias Canetti, Schriftsteller


    Als ich dieses Zitat kürzlich in einer Zeitung las, habe ich den Satz spontan gleich nochmal und dann noch einmal gelesen. Plötzlich hatte ich das Gefühl, hier hat jemand etwas auf den Punkt gebracht, was mich schon lange beschäftigt und umtreibt. Hinzufügen möchte ich noch, dass unter Sprache natürlich auch Geschriebenes im weitesten Sinne zu verstehen ist.
    Ganz besonders deutlich fällt mir diese "Illusion einer Kommunikation" vor allem im virtuellen Bereich auf. Zum Beispiel in Internetforen, öffentlichen Plattformen aller Art, Blogs und Chatrooms.
    Missverständnisse sind dort an der Tagesordnung und der Versuch, sie zu relativieren oder gar auszuräumen, misslingt oft und führt im Gegenteil zu weiteren Missverständnissen bis hin zu gegenseitigen Beleidigungen. Frust wohin man blickt!

    Mal ganz abgesehen von der Unfähigkeit vieler Menschen, sich im wahrsten Sinn des Wortes unmissverständlich ausdrücken zu können und ihrer mindestens genauso häufig zu beobachtenden mangelnden Bereitschaft, das Gehörte oder Geschriebene aufmerksam und konzentriert zur Kenntnis nehmen zu wollen, ist nach meiner Meinung aber noch etwas für diese Misere verantwortlich.
    Wir Menschen haben oft ganz unterschiedliche Vorstellungen von Worten und Begriffen, die wir ja immer auch in einem bestimmten, ganz subjektiv empfundenen, Zusammenhang sehen, und die daher nicht zwangsläufig allen anderen dasselbe bedeuten. Beispiele dafür gibt es reichlich und müssen hier wohl nicht extra aufgeführt werden.

    Zusammenfassend bleibt für mich die Erkenntnis, dass Elias Canetti weitgehend Recht hat. Man sollte aber trotzdem nicht nachlassen in dem Bemühen, Sprache als das zu begreifen, was sie eigentlich sein sollte: ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen.
    Hin und wieder klappt es auch und das gibt Hoffnung und Zuversicht. Was meint ihr?

     

  • Auch Tomaten können es! (25.03.2009 veröffentlicht in: Bilder & Animationen )

    Interessante Informationen über ihr bislang völlig unbekanntes Liebesleben!

    Bild und Tonqualität entsprechen aus technischen Gründen nicht meiner Original-CD!


    Copyright by www.fred-lang.de

     

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  • : Schreibe Gedichte und Kurzgeschichten - vor allem der humorigen Art. Habe drei Bücher veröffentlicht und bin auch in Anthologien vertreten. Zwei Hörbücher und ein Kurzfilm auf Video-CD kommen hinzu. Siehe auch meine HP "FREDS SCHRÄGE SEITEN"!
  • : Schreiben Bücher Fotografie Literatur
  • : männlich

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